Massage-Oel – Tipps für den Hausgebrauch

 

Massage

Eine Massage wirkt entspannend auf Körper, Geist und Seele und ist Wellness pur!

(Lesen Sie bitte auch den Artikel Unterschied Wellnessmassage und medizinische Massage ).

Berührung tut gut – und ein echter Liebesbeweis ist es, wenn der Partner/die Partnerin nach Feierabend versucht, mit einer Massage den verspannten Nacken zu lockern.

Doch so gut gemeint das auch ist…  – der Erfolg ist meist:

1. dem Masseur/ der Masseurin fallen nach spätestens 5 Minuten fast die Finger ab

2. die Massage hat weh getan

und 3. ist die Verspannung immer noch da.

Kein Wunder, denn zum “richtigen” Massieren gehört mehr als guter Wille…

Ich empfehle daher doch lieber gemeinsam zu uns zur Massage zu kommen.(näheres dazu unter Massagen)

Wozu überhaupt Öl?

Massage-Oel wird verwendet, damit die Hände des Masseures optimal über die Haut gleiten können und die Haut durch die starke Reibung nicht gereizt oder gar angegriffen wird. Denn wenn man längere Zeit auf einer Hautstelle drückt und reibt, wird das unangenehm, die Haut rötet sich und fängt an zu brennen.

Worauf achten bei Massage-Oel?

Ich selbst verwende ausschliesslich hochwertige Massage-Oele aus biologischem Anbau – ggf. mit natürlichen ätherischen Ölen. Bei Allergikern nehme ich spezielle, hypoallergene Bio-Öle z.B. Sheabutter-Aloe ohne Zusätze. Das garantiert Hauptpflege auf hohem Niveau – ggf. mit aromatherapeutischem Ansatz.

Aber derjenige, der einfach zuhause mal dem Partner/ der Partnerin den verspannten Nacken lockern möchte (bitte als “streicheln” ohne Druck, damit Sie garantiert nicht schaden und sich selbst entlastet…) braucht so teure Öle natürlich nicht unbedingt…

Aber auf naturrein sollte man Wert legen – und auf künstliche Aromen verzichten, diese verursachen oft Kopfschmerzen und haben keinen echten (aromatherapeutischen) Nutzen.

Da heisst es:  Augen auf – billige Duftöle sind meist synthetisch!

Es gibt ja eine recht unübersichtliche Vielzahl an Massageölen… also, was nehme ich am besten?

Die Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten:

Alle Öle, die man essen kann, kann man prinzipiell auch zur Massage verwenden – am besten kaltgepresste Öle aus 1. Pressung z.B. Olivenöl, Mandelöl, Sesamöl, Arganöl, aber auch Kokosöl (Kokosöl ist eine feste, weisse Masse, wird aber durch Körperwärme flüssig!)

Das hat zudem noch den Vorteil, Sie haben es immer im Haus, es wird nicht ranzig.

Wie wirken Düfte?

Düfte haben eine Wirkung auf Geist und Seele… sie gehen – ohne dass wir dies kontrollieren könnten – sofort ins Gehirn (limbisches System). Sie wecken dort Erinnerungen und lösen unmittelbar Gefühle aus. Wählen Sie daher immer einen Duft, den Sie mögen, der Ihnen gefällt und angenehme Gefühle auslöst.

Wie wirkt welcher Duft ..

  • Einer der Düfte, die stark polarisieren ist beispielsweise Kokos. Entweder man liebt diesen exotischen Duft – weil er einen an Strand, Meer, Urlaub erinnert, oder man kann ihn nicht ausstehen. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die Kokos mögen, dann eignet sich Kokosöl – dieses Öl ist mit dem natürlichen natürlichen Duft erhältlich – aber auch ohne, also beim Kauf unbedingt darauf achten!

Wenn es kein Kokos sein soll, dann mischen Sie den Grundölen einfach natürliche, ätherische Öle aus kbA (kontrolliert biologischem Anbau) bei, z.B. von Primavera. Aber Vorsicht – viel hilft in dem Fall nicht viel, ganz im Gegenteil! Nehmen Sie nie – niemals – zuviel, sondern maximal 1 % ätherische Öle, das sind auf 100 ml maximal 10-15 Tropfen!!!! (Wird mehr verwendet, führt das zu Hautreizungen. Beachten Sie evtl. vorhandene Allergien, und lassen Sie sich beraten, ob das ätherische Öl zum Auftragen auf die Haut geeignet ist.)

  • Lavendel wirkt entspannend,
  • Zitrusdüfte wie Zitrone, Lemongras oder Neroli wirken stimmungsaufhellend und erfrischend (aber wenn man sie im Sommer verwendet und anschliessend in die Sonne geht kann man fleckig bräunen),
  • Pfefferminze belebt Körper und Geist,
  • Zimtrinde wirkt erwärmend…

auch hervorragende, oft themenbezogene Mischungen ätherischer Öle sind erhältlich…

Es macht richtig Spaß, sich näher mit der Aromatherapie zu beschäftigen – trauen Sie sich, probieren Sie aus! Fertig ist Ihr persönliches Massageöl!

Mein Tipp für die kalte Jahreszeit: wenn Sie das Massageöl dann auch noch leicht erwärmen (Behältnis/ Flasche in warmes Wasser stellen oder idealerweise einem Babyflaschenwärmer…) –  ist das noch angenehmer!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Vergnügen! Vereinbaren Sie gern einen Termin bei uns!

© Andrea Stragier Heilpraktikerin Spa- und Wellness Trainerin und Kosmetikerin – Zeitzauber-Wellness Nettetal zum Thema Massageöl – Tipps für den Hausgebrauch